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Immer wieder kommt es zu Verwechslungen mit Couscous und anderen Getreide- bzw. Pflanzensamen. Oftmals liegt es einfach am ähnlichen aussehen oder an falschen Informationen. Dabei ist der Unterschied meistens größer als man denkt. Denn nicht alles, was ähnlich aussieht ist auch wirklich gleich. eines haben sie aber meistens gemein: sie sind gesund und für bewußte und gute Ernährung unabdingbar.

Couscous

Couscous besteht aus verarbeitetem Getreide. Dies kann Weizen bzw. Hartweizen sein, oder aber Dinkel, Hirse oder anderes Vollkorngetreide. Bei der Herstellung wird das Getreide gemahlen und dann mit Salzwasser benetzt. Die entstehenden Klumpen werden dann zu feinen Kügelchen zerrieben und anschließend getrocknet.

Bei der Zubereitung wird Couscous entweder mit heißem Wasser übergossen, gekocht oder gedämpft.

Bulgur

Bulgur besteht in der Regel aus Hartweizengrieß oder Dinkel. Oftmals wird der Grieß auch Weizengrütze genannt. Diese Grütze wird zuerst gedämpft, anschließend getrocknet. Nach der Trocknung wird die Kleine entfernt. Anschließend wird er in verschiedene Feinheitsgrade zerkleinert und bekommt so seine typische Form. Besonders im Orient und in der vorderen Türkei ist Bulgur beliebt.

Ähnlich wie Couscous wir er in heißem Wasser gegart bis der gewünschte Aufquellgrad erreicht ist.

Polenta

Im Gegensatz zu Bulgur und Couscous besteht Polenta aus gemahlenem Mais. Vor allem im italienischen Raum wird der Maisgrieß gerne gegessen. Mit Wasser oder Milch wird der Maisgrieß gekocht, so dass eine feste Masse entsteht. Früher als Arme-Leute-Essen bekannt, gehört Polenta mittlerweile zu einem schnellen und beliebten Hauptgericht, dass sowohl süß als auch deftig gut schmeckt.

Hirse

Oft wird Couscous mit Hirse gleichgesetzt. Im Prinzip ist das nicht verkehrt, denn es gibt Couscous-Varianten, die auf Hirse basieren. Doch oftmals besteht er eben auch aus Hartweizen, so dass doch eine Trennung vorgenommen werden sollte. Hirse ist ein sehr nahrhaftes und gesundes Getreide, dass geschrotet und gemahlen wird. Der hohe Verwechslungsgrad liegt höchstwahrscheinlich an der optischen Ähnlichkeit.

Wie Couscous wird Hirse auch in heißem Wasser gekocht oder aufgequollen und anschließend z.B. zu leckeren Salaten oder Beilagen weiterverarbeitet.

Quinoa

Quinoa ist kein Getreide sondern eine eigenständige Pflanze. Ursprünglich stammt sie aus der Gegend um Peru und Bolivien. Doch im Laufe der letzten Jahre gewann Quinoa immer mehr an Beliebtheit, so dass sie heute in vielen anderen Ländern ebenfalls kultiviert und angebaut wird. Wie auch Couscous ist Quinoa in der gesunden Küche vielseitig einsetzbar.

Vor allem aufgrund des niedrigen glykämischen Indexes ist Quinoa aus der figurbewußten Ernährung nicht wegzudenken. Darüber hinaus liefert Quinoa viele gesunde Mineralien, Spurenelemente und Ballaststoffe. Die Zubereitung ist der von Couscous sehr ähnlich. In heißem Wasser wird Quinoa ca. 10 Minuten gekocht und anschließend quellen gelassen.

Amaranth

Erstaunlicherweise kommt es auch immer wieder zu Verwechslungen mit Amaranth und Couscous. Amaranth, auch als „Gold der Azteken“ bezeichnet, ist im Laufe der letzen Jahre in der bewußten und gesunden Ernährung immer beliebter geworden. Die Samen dieses Fuchsschwanzgewächses sind reich an Aminosäuren, Proteinen und Vitalstoffen. Im Gegensatz zu allen vorher genannten Nahrungsmitteln lässt sich Amaranth auch in gepuffter Form für Müslis verwenden. Amaranth ist glutenfrei und vegan.

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